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Weltenbürger

"Wir haben ein stattliches Haus geerbt, ein großes "Welthaus", in dem wir zusammen leben müssen - Schwarze und Weiße, Menschen aus dem Osten und dem Westen, Heiden und Juden, Katholiken und Protestanten, Moslems und Hindus, eine Familie, die in ihren Ideen, ihrer Kultur und ihren Interessen übermäßigverschieden ist und die - weil wir nie mehr ohne einander leben können - irgendwie lernen muß, in dieser großen Welt miteinander zu leben." (Martin Luther King, Nobelpreisrede 10.12.1964)

Das Kressbronner Fugunt hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

– und seit Dezember 2015 kam ein neues Kapitel hinzu: synergie hat junge Menschen die ohne ihre Eltern flüchten mussten aufgenommen.

Die synergie führt seit November 2010 das Fugunt als Firmensitz und Büro, aber auch als Pension und Restaurant – seit Januar 2011 war das Fugunt ein Projekt des Europäischen Sozialfonds. Dabei wurden gut 40 junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben begleitet, denn das Restaurant wurde neben drei Festangestellten und dem Geschäftsführer vor allem von Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren, die alle von Hartz IV lebten und aufdem Arbeitsmarkt nicht Fuß fassen konnten, geführt. Im Herbst 2013 entschieden sich die Verantwortlichen von synergie, das Restaurant für die Öffentlichkeit zu schließen und nur die Pension wie gewohnt weiterzuführen.

Weil die synergie ihre Büroräume im Haus in der Betznauer Straße hatte, „war es uns wichtig, wieder etwas mit Kindern und Jugendlichen zu machen“. So ist die Idee entstanden, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen.

Synergie begleitete nun seit Dezember 2015 zwölf unbegleitete minderjährige flüchtige Kinder und Jugendliche, die im Fugunt ein zeitweiliges Zuhause finden können. Seit Februar 2020 wandelten wir die Wohngruppe in ein BJW mit 4 Plätzen ab 18 Jahre um, so dass die Jungen Menschen weiter einen soliden Start in die Selbständigkeit haben.

  • BJW Fugunt

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